Inside Out - Digitale Barrieren sichtbar machen!
Wie fühlt sich die digitale Welt an, wenn sie plötzlich überfordernd, unverständlich oder schwer zugänglich wird? In kurzen, selbstproduzierten Videos zeigen wir, wie unsichtbare Barrieren im digitalen Alltag erlebt werden und wie wir sie gemeinsam abbauen können. Viele Hürden sind auf den ersten Blick unsichtbar: laute Reize, unverständliche Chats, digitaler Stress oder psychische Überlastung. Mit „Inside Out“ machen wir diese Barrieren sichtbar und erfahrbar.
Was steckt hinter dem Projekt?
Wie fühlt sich die digitale Welt an, wenn sie plötzlich überfordernd, unverständlich oder schwer zugänglich wird? In kurzen, selbstproduzierten
Unsere Schülerinnen und Schüler aus dem WPU-Kurs „Content-Creators“, haben verschiedene Aspekte digitaler Barrieren untersucht und in kurzen Videos dargestellt. Jede Gruppe beantwortet:
• Wie fühlt sich diese digitale Barriere an?
• Was macht sie im Alltag schwer?
• Welche Lösungen können helfen?
Ziel des Projekts ist es, digitale Inklusion sichtbar zu machen. Wir möchten zeigen, dass digitale Barrieren existieren, wie sie Menschen beeinflussen und wie wir gemeinsam digitale Räume zugänglicher gestalten können.
1. Stimmen-Gewitter: Digitale Reizüberflutung
Dieses Video zeigt, welche Folgen digitale Reizüberflutung haben kann. Eine Schülerin scrollt bis spät in die Nacht am Handy. Auch vor der Schule setzt sich die Reizflut fort, und in der Schule kommen weitere Reize hinzu. Lärm, Aufgaben, Klassenarbeiten und viele Informationen. Das führt zu Überforderung. Digitale Reizüberflutung lässt den Kopf „rauschen“, Geräusche wirken intensiver, und selbst ganz normale Alltagssituationen können plötzlich stressig oder überwältigend erscheinen. Der Beitrag macht spürbar, wie sehr digitale Umgebungen belasten können – und wie hilfreich Ruhe, Fokus-Tools, Pausen oder bewusstes Abschalten sind.
2. Buchstaben tanzen: Lesen im digitalen Raum
Dieses Video zeigt, wie schwierig Chats sein können, wenn Buchstaben verschwimmen, springen oder sich verändern. Menschen mit Legasthenie erleben digitale Inhalte oft besonders intensiv, wenn Schriftgrößen, Fonts oder Kontraste nicht angepasst sind.
Es wird deutlich, warum verständliche Schrift, klare Layouts und Vorlesefunktionen im Internet so wichtig sind.
3. Sprachbarrieren im Chat
Digitale Unterhaltungen laufen schnell, oft zu schnell. Abkürzungen, Fachbegriffe, Emojis oder fremde Sprachen führen leicht zu Missverständnissen. Dieses Video zeigt, wie es sich anfühlt, wenn digitale Kommunikation nicht für alle verständlich ist, sei es wegen sprachlicher Unterschiede, fehlender Erfahrung mit Chats oder ungewohnter Abkürzungen. Es verdeutlicht, wie einfache Sprache, Übersetzungstools und kleine Erklärungen helfen können, dass alle Menschen aktiv und verständlich teilnehmen können.
4. Kopfkarussell: Digitaler Stress & Belastung
Digitale Medien erzeugen häufig Stress: ständige Nachrichten, Benachrichtigungen, immer erreichbar sein, „FOMO (fear of missing out – die Angst etwas zu verpassen)“ und Social Media.
Dieses Video zeigt, wie sich digitale Überforderung anfühlt und wie sie innerlich spürbar wird. Man fühlt sich ausgelaugt und antriebslos. Es wird deutlich, dass Pausen, Benachrichtigungsfilter und Selbstfürsorge helfen können, die Belastung zu reduzieren.
Warum „Inside Out“?
Digitale Barrieren sind oft unsichtbar und wirken dennoch tief im Inneren.
Wir möchten zeigen:
• Digitale Situationen können überfordern oder ausschließen.
• Jede Person erlebt digitale Medien anders.
• Jeder kann dazu beitragen, digitale Räume zugänglicher zu machen.
Wir wünschen viel Freude beim Anschauen und hoffen, dass „Inside Out“ neue Perspektiven auf digitale Inklusion eröffnet.